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Geld, Money, Money, Money, Bar- Geld für China und Shanghai

Geld – Money vor der Reise nach China bzw. Shanghai wechseln, bare EURO mitnehmen, Kartenzahlungen?

Geld ist immer ein wichtiges Thema. Wenn man noch nicht in China bzw. Shanghai war und

insbesondere, wenn man auf eigene Faust ins Land der Mitte reisen möchte, stellt sich einem diese Frage möglicherweise irgendwann, nehme ich Geld in Bar oder in anderer Form mit nach Shanghai China. Schließlich ist es die andere Seite der Welt und wer weiß, wie leicht – oder schwer – man hier sein Geld in den einheimischen Yuan wechseln kann?

Die Antwort: Weiterlesen…

Der Wolkenkratzer SWFC – Shanghai World Financial Center

Wolkenkratzer sind gigantische Bauwerke, so wie das Shanghai World Financial Center (SWFC).

Der Wolkenkratzer mit dem Namen: SWFC (上海环球金融中心 [Shànghǎi huánqiú jīnróng zhōngxīn]) ist mit 492m der zur Zeit (mitte 2012) höchste Wolkenkratzer der Volksrepublik China und der viert-größte der Welt. Höher sind nur der 828 Meter hohe Burj Chalifa in Dubai, der Mecca Royal Clock Tower Hotel mit seinen 601 Metern und das Taipei 101 mit 508 Meter. Die Aussichtsplattform des SWFC Gebäude ist sogar die weltweit höchste. Nach dem benachbarten Jin Mao Tower ist das SWFC der zweite von drei bereits seit 1993 geplanten Wolkenkratzern im Finanzbezirk weiterlesen…

Das Jahr des Drachen in Shanghai

Shanghai und ganz China feiert alle 12 Jahre das Jahr des Drachen, lest und erfahrt mehr dazu.

Nicht nur in Shanghai haben gestern am 22.01.2012 rund 1,3 Milliarden Chinesen, im Kreise der Familien mit viel Feuerwerk das Jahr des Drachen begrüßt. In den asiatischen Kulturen ist der Drachen eines der wichtigsten Jahreszeichen und wird daher besonders groß gefeiert. Er gilt als Glücksbringer und ist perfekt für die Familienplanung, hochzeiten und anderen frohen Ereignissen, jedoch kommt das Jahr des Drachen nur alle zwölf Jahre vor, denn es gibt noch elf weitere Tierkreiszeichen, die sich immer in der gleichen Reihenfolge weiterlesen…

Chinesisches Neujahr

Chinesisches Neujahr
Dekoration zum Frühlingsfest

Ein chinesisches Neujahr muss gefeiert werden.

Der Jahreswechsel, wie wir ihn in Europa kennen, spielt in China kaum eine Rolle. Zwar wird auch hier seit Anfang des letzten Jahrhunderts ebenfalls der gregorianische Kalender verwendet, aber das chinesisches Neujahr wird traditionell immer noch nach dem zuvor gebräuchlichen Lunisolarkalender gefeiert, dessen Monatslänge sich entsprechend der älteren Lunarkalender nach den Mondphasen richtet, dessen Jahreslänge aber durch Schaltmonate im Durchschnitt mit der Länge des Solar-Jahres übereinstimmt. Das Chinesisches Neujahr bzw. chinesische Mondneujahr fällt damit in der Regel auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende (21./22.12.) zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar, dieses Jahr auf den 3. Februar. Eine ganze Woche steht im Zeichen des Neujahrsfestes, viele Büros und Geschäfte bleiben in dieser Zeit geschlossen oder haben verkürzte Öffnungszeiten, damit die Menschen dieses wichtigste Fest des Jahres mit ihrer Familie verbringen können. Auch in vielen anderen asiatischen Ländern hat das Fest einen ähnlichen Stellenwert, darunter Vietnam, Korea und Taiwan. Die größte regelmäßige Völkerwanderung der Welt sei laut Wikipedia jedes Chinesisches Neujahr die Folge. Im Anschluss an das Frühlingsfest kehren bis zu einem drittel der Urlauber nicht zu ihrer vorherigen Arbeit zurück!

Chinesisches Neujahr
Dekoration zum Frühlingsfest

Am vorletzten Tag des Mond-Jahres ist es Brauch, ein Mahl für die verstorbenen Vorfahren zu bereiten. Es wird ein weiterer Platz am Tisch eingedeckt, Kerzen werden angezündet und Papiergeld für die Toten verbrannt. Erst anschließend setzt sich die Familie zum Essen. Am folgenden Neujahrsabend, dem letzten Tag des Mond-Jahres kommt die Familie für ein großes Festessen zusammen, dessen fester Bestandteil mindestens ein Fischgericht ist, das nicht aufgegessen werden darf! Denn das chinesische Wort yú bedeutet nicht nur Fisch sondern auch Wohlstand, und der ist für das kommende Chinesisches Neujahr unbedingt erwünscht. Nach Beendigung des Abendessens geht die Familie gemeinsam nach draußen, um mit Feuerwerk das „Jahresmonster“ (das alte Jahr) zu vertreiben und neues Glück willkommen zu heißen. Bereits den ganzen Tag über werden überall Knaller angezündet, sobald die Dämmerung einsetzt, kommen Raketen hinzu. Ab 23 Uhr werden die Feuerwerke deutlich intensiver, bis sie zwischen Mitternacht und etwa 1 Uhr ihren Höhepunkt erreichen. Die Straßen der Stadt erinnerten an diesem Abend zeitweise an die Bilder von Kriegsgebieten, wie man sie von Fernsehbildern kennt – verqualmt, unentwegt Explosionen in allen Richtungen und hell aufblitzende Häuserfronten. Etwas ruhiger setzen sich die Feuerwerke bis in die Morgenstunden fort und auch am Neujahrstag kracht es überall. Völlig ruhig wird es auch in den folgenden Tagen nicht.

Chinesisches Neujahr
Verkauf von Feuerwerkskörpern

Auch den Neujahrstag verbringt man im Kreise der Familie. Außerdem ist es Brauch, an diesem Tag das erste, besonders glückbringende Räucherstäbchen des neuen Jahres im Tempel zu verbrennen, sofern man dies nicht schon in der vorangegangen Nacht getan hat.

Chinesisches Neujahr
Dekoration in einem Kaufhaus

Vom zweiten bis siebten Tag des Frühlingsfestes werden Verwandte und Freunde besucht oder als Gäste empfangen und Geschenke an die Kinder übergeben. Am vierten Tag knallt es abends und nachts ähnlich heftig, wie am Vorabend des ersten Tages, denn dann gilt es, den Geld-Buddha auf sich aufmerksam zu machen, der neuen Wohlstand im neuen Chinesisches Neujahr bringen soll. Am 15. Tag des Mondneujahres, dem ersten Vollmond, endet das Frühlingsfest mit dem Laternenfest. Klebreisbällchen mit süßer Füllung werden gegessen und die Menschen gehen mit Papierlaternen auf die Straßen.

Wir lernen:

新年好 = xīnnián hǎo!

heißt:

gutes neues Jahr!

Waschen, schneiden, legen…, massieren…, Sex???

In Shanghai gibt es unglaublich viele Frisöre. Da gibt es zum einen die kleinen Friseurshops, die man beinahe an jeder Straßenecke findet. Wahnsinnig günstig, nicht immer erstklassig. Wer hier was taugt und wer nicht, überlässt man besser der Einschätzung anderer – man muss nicht alles ausprobiert haben. Übrigens: Wenn einem als Mann aus einem dieser Friseursalons im Vorbeigehen ganz besonders freundlich zugelächelt und zugewunken wird, ist der hier angebotene Service nicht zwangsläufig ein Haarschnitt. Spätestens wenn eine leicht bekleidete Dame auf einer Art Diwan gelangweilt in einer Illustrierten blättert, sollte einem klar sein, dass hier mehr Einsatz gefragt ist, als sich auf einem Friseurstuhl gegen das Einschlafen zu wehren. SEX SELLS!  

Beim Friseur
Beim Friseur
Beim Friseur
Beim Friseur

Aber es gibt noch die Großraum-Friseure, zu finden überall in der Stadt – in Shopping-Malls, an größeren Einkaufsstraßen, etc. Auch hier mag es Qualitätsunterschiede geben und ortskundige Unterstützung kann bei der Auswahl des richtigen Salons nur hilfreich sein. Entgehen lassen sollte man sich einen Besuch hier aber auf keinen Fall, und sei es im Zweifelsfall nur zum Schneiden der Spitzen. Denn hier tritt der Haarschnitt zumindest vorübergehend in den Hintergrund, wenn man zu Beginn mit einer traumhaften Massage von Kopf, Schultern und Armen verwöhnt wird. Das Waschen der Haare gehört selbstredend dazu, das Putzen der Ohren ebenso. Und günstig ist es auch noch. Also: keine Angst vor Verständigungsschwierigkeiten – mit Händen und Füßen kommt man notfalls auch weiter!

Quo Vadis? – Busse in Shanghai

Alle nützlichen Informationen über Buslinie 746 übersichtlich zusammengefasst
Alle nützlichen Informationen über Buslinie 746 übersichtlich zusammengefasst

Sich mit der Metro durch Shanghai zu bewegen ist relativ einfach. Es gibt übersichtliche Netzpläne, Stationen werden bereits aus einiger Entfernung durch Hinweisschilder angekündigt und Transfer-Möglichkeiten zwischen den Metro-Linien sind deutlich gekennzeichnet. Auch das Bezahlen ist nicht schwierig. Von der SPTC wird der Preis beim Verlassen des Tarifbereichs automatisch abgebucht. Einzelkarten werden in der Startstation gekauft, über einen Touchscreen am am Automaten wird die Zielstation ausgewählt.

Abenteuerlicher geht es im Busverkehr zu. Die Bushaltestellen sind zwar, ebenso wie die Metro-Stationen, mit englischen Namen beschriftet, die auch kurz vor dem Stopp im Bus durchgegeben werden, aber es gibt keine Liniennetzpläne. Angesichts der großen Menge an Linien ist das nicht verwunderlich – eine übersichtliche Darstellung wäre kaum machbar. Entsprechend unübersichtlich sind auch die Umstiegsmöglichkeiten. Nur Streckenpläne für die einzelnen Buslinien gibt es, allerdings rein chinesisch! Sogar einige Linienbezeichnungen setzen sich allein aus chinesischen Schriftzeichen zusammen. Um sich einigermaßen orientieren zu können, sollte man sich die Zeichenfolge einiger wichtiger Haltestellen einprägen, insbesondere die der Heimatadresse, und die Buslinien die dort halten. Denn das Netz ist sehr dicht und überall in der Stadt tauchen immer wieder Buslinien auf, die einen an einen bekannten Ort bringen können. Mit etwas Glück spart man sich so überflüssige Fußwege und Transfers gegenüber einer Fahrt mit der U-Bahn. Zu sehen gibt es auch mehr.

Bei der Orientierung hilft auch Google Maps Hongkong (maps.google.com.hk/maps). Dort kann man nach Eingabe von Start- und Ziel-Adresse die Route mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzeigen lassen. Eher die Ausnahme aber dennoch kniffelig sind auch verkürzte Linienführungen, bei denen weniger stark frequentierte Abschnitte der Strecke nicht von jedem Bus der Linie angefahren werden. Das ist zwar auch in Deutschland üblich, hier aber schwerer ersichtlich. Den Hinweis auf eine verkürzte Route findet man in aller Regel auf einem großen weißen Schild unten links hinter der Windschutzscheibe – ebenfalls ausschließlich auf chinesisch. Bei normaler Streckenführung fehlt dieses Hinweisschild.

Komplizierter wird es auch beim Bezahlen. Es gibt zwei Varianten.

Variante 1: Bei kürzeren Linien ist der Fahrpreis von der Zahl der zurückgelegten Stationen unabhängig. Die Preise stehen auf den Streckenplänen an den Haltestellen und außen am Bus, bezahlt wird (passend!) vorne beim Fahrer.

Variante 2: Bei längeren Linien errechnet sich der Preis aus der zu fahrenden Strecke, bezahlt wird bei einem Schaffner im hinteren Bereich. Die Preise verstecken sich auf den Streckenplänen an den Stationen und auf Preistafeln im Bus (alle Stationsnamen auf chinesisch!). Falls man den Preis nicht kennen sollte, empfiehlt es sich, einen Stadtplan dabei zu haben, denn auf englisch kommt man bei Schaffner und Fahrer oft nicht voran. Auch die Namen bekannter Orte helfen nur bedingt, da sich die Aussprache im Chinesischen im Allgemeinen grundlegend von der uns bekannten unterscheidet. Beispielsweise fragt man Passanten trotz gleicher Schreibweise oft vergeblich nach „McDonalds“.

Der EXPO ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass in den letzten Jahren alle unklimatisierten Busse von Shanghais Straßen verschwunden sind und mit ihnen einige Modelle, die wenig vertrauenswürdig erschienen.

Gute Fahrt!

Bambus-Nächte

Im Juli und August wird es heiß in Shanghai – deutlich über 30°C im Tagesdurchschnitt. Die Nacht bringt wenig Abkühlung.

Die Lösung ist einfach: Eine Bambus-Matte wird auf das Bett gelegt, so dass man direkt darauf schläft (ohne Bettlaken dazwischen!). Das ist erst mal ungewohnt und sicher nicht so kuschelig und gemütlich, wie direkt auf einer weichen Matratze zu schlafen, kühlt aber merklich und ist somit doch teilweise die angenehmere Alternative. Zumal das Arrangement mit Matratze darunter nicht so hart ist, wie man im ersten Moment denkt. Aber nicht vergessen, die Matte jeden Tag abzuwischen, möglichst gründlich und am besten heiß! Im Gegensatz früher gebräuchlichen Matten aus etwas anderem Material schleichen sich auf den neuen zwar nicht so schnell Milben ein, aber Sauberkeit ist dennoch angeraten bei den dauerhaft hohen Temperaturen.

 Gute Nacht!

P.S.: Häufig sieht man auch entsprechende Bambus-Bezüge für Autositze in den verschiedensten Designs, darunter auch Snoopy und Hello Kitty.

Shanghai Tower

Shanghai Tower, der dritte Wolkenkratzer im Finanzzentrum Lujiazui.

Grade ist das Shanghai World Financial Center mit 492 Metern im Jahre 2007 an den bisherigen Plazthirschen Oriental Pearl Tower (1995, 468m) und Jin Mao Building (1998, 420,5m) vorbei gewachsen, da begann 2008 der Bau des Shanghai Tower in unmittelbarer nähe der drei oben genannten Gebäude im Finanzbezirk Lujazui am westlichen Zipfel von Pudong.

Erste Planungen für den Wolkenkratzer, der am Ende mit 632 Metern die Nachbarschaft in den Schatten stellen soll, gab es bereits 1993. Als Besonderheiten soll das zukünftig höchste Bauwerk Chinas, er Shanghai Tower im obersten Teil die größte offene Aussichtsplattform der Welt erhalten und von einer zweiten Glasfassade umhüllt werden, die sowohl Einsparungen beim Baumaterial gewährleisten soll, als auch eine bessere Isolation und somit geringeren Energiebedarf. Die in sich verdrehte Glashülle soll außerdem das Sammeln von Regenwasser für Heizung und Klimaanlage ermöglichen. Außerdem vorgesehen sind Windturbinen, die zusätzlich Energie für das Gebäude erzeugen sollen.

Schreiende Bäume

Im Sommer scheinen einen die Bäume anzuschreien – laut und von morgens bis abends. Regelmäßig durch kurze Pausen unterbrochen beginnt das, dem Kreischen einer Kreissäge ähnliche, Geräusch zuerst in einem Baum und springt dann rasch auf alle benachbarten Bäume über. Etwa fünf Zentimeter lange, braune Singzikaden-Männchen erzeugen die deutlich hörbaren Geräusche mit einem Trommelorgan am Hinterleib. Durch Muskeln wird hier eine verstärkte Singplatte zum Schwingen gebracht. Von „Gesang“ und „Liedern“ zu sprechen, wird der Lautstärke der großen Insekten nicht gerecht, ebenso wenig wie der Vergleich mit den Lauten von Heuschrecken und Grillen.

Wenige Wochen nach der Eiablage im Spätsommer schlüpfen die Larven aus den in Pflanzen abgelegten Eiern, fallen auf den Boden und graben sich dort ein, um sich von Säften zu ernähren, die sie aus Wurzeln saugen. Im letzten Larvenstadium klettern sie schließlich an Bäumen hinauf, klammern sich dort fest und häuten sich kurz darauf zum ausgewachsenen Insekt, ein Puppenstadium gibt es nicht (hemimetabole Entwicklung). Wenn man genau hinsieht, entdeckt man in den Bäumen nicht nur dutzende von Singzikaden (brüllende Männchen und schweigende Weibchen), sondern auch überall leere Häute, die noch eine Weile hartnäckig hängen bleiben.

Genau zu sehen bekommt man die Tiere anfangs kaum. Erst ab August findet man immer häufiger tote Zikaden auf den Wegen.

Shanghai Public Transportation Card (SPTC)

Die Shanghai Public Transportation Card (SPTC) ist ein wiederaufladbares Zahlungsmittel im Kreditkarten-Format. Akzeptiert wird es im gesamten öffentlichen Nahverkehr der Stadt (Busse, Metrolinien, Fähren, Magnetbahn Maglev) sowie in Taxen, Parkhäusern, 24Stunden-Shops und bei McDonalds. Einer der nennenswertesten Vorteile ist die kontaktlose Abbuchung von der Karte. Hierdurch muss sie nicht aus Rucksack oder Brieftasche herausgenommen werden – man kann bequem den geschlossenen Geldbeutel über das Buchungsfeld führen.

Am einfachsten ist die Karte in der Metro an den Informationsschaltern zu erhalten. Gerade durch die EXPO kann man sich hier auch auf englisch gut verständlich machen. Pfand für die Karte beträgt 20 Yuan. Seit 2006 wird die Karte auch in Suzhou und Hangzhou akzeptiert, zwei der wichtigsten Ausflugsziele für Shanghai-Reisende.

Vergünstigungen:

An einigen Umsteigepunkten im Metrosystem ist man gezwungen, beim Wechsel der U-Bahn-Linie die Tarifzone zu verlassen. Während man mit einem Einzelticket hier für beide Fahrabschnitte den Mindestfahrpreis von 3 Yuan zahlen müsste, wird bei Nutzung der SPTC die Fahrstrecke als eine Einheit berechnet und der Preis somit günstiger.

Eine weitere Vergünstigung von einem Yuan erhält man beim Umsteigen innerhalb von zwei Stunden innerhalb des gesamten Metro- und Busliniennetzes.

Einen zusätzlichen 10%-Bonus erhält man, wenn man mit einer Karte 70 Yuan in einem Monat nur für Fahrten mit der Metro ausgibt.

Die Rabatte werden der Karte automatisch gutgeschrieben.

Lest hierzu auch den Artikel „Shanghai-Metro“ in der Rubrik Informationen/News!

Impfungen

Es handelt sich hier um KEINE medizinische Beratung, die aufgeführten Information stellen lediglich eine Sammlung gründlich recherchierter Tipps dar. Eine Haftung für den Inhalt wird von den Betreibern dieses Blogs nicht übernommen.

Vorgeschrieben für eine Einreise in die Volksrepublik China ist lediglich die Gelbfieber-Impfung, und auch das nur sofern man sich innerhalb sechs Tagen vor Ankunft in China in einem Infektionsgebiet für Gelbfieber aufgehalten hat.

Generell für Chinareisen sind folgende Impfungen empfohlen:

  • Tetanus
  • Diphterie
  • Polio
  • Hepatitis A

Nicht zu vergessen ist dabei, dass – bis auf Hepatits A – die genannten Impfungen in Deutschland Standard sind und meist schon im Kindesalter verabreicht werden.

Unter bestimmten Bedingungen sind darüber hinaus empfohlen:

  • Hepatitis B (China-Aufenthalt länger als drei Monate)
  • Tollwut (bei besonderer Gefährdung: Landaufenthalt, Jagd, Jogging, etc.)
  • Typhus (bei besonderer Gefährdung: Landaufenthalt, Jagd, etc.)
  • Japanenzephalitis (saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten)

Ein Malaria-Risiko besteht in einigen Regionen, insbesondere im ländlichen Hainan, Guangxi, Guizhou, Yunnan. Nördlich davon besteht von Mai bis November in ländlichen Regionen ein geringes Risiko. Im Grunde malariafrei sind die meisten Großstädte, Nord- und Westchina sowie das tibetische Hochland.

Die schwere Atemwegserkrankung SARS (Auslöser: Corona-Virus) stellt zurzeit keine Gefahr mehr dar.

Stand: Juli 2010

Für den Fall, dass man versäumt hat, sich rechtzeitig um die Impfungen zu kümmern, gibt es in speziellen Praxen in Shanghai die Möglichkeit, diese nachzuholen. Es empfiehlt sich also – grade für längere Aufenthalte – den Impfpass mitzunehmen.

Medizinische Hinweise und Reiseempfehlungen bietet das Auswärtige Amt unter: (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Gesundheitsdienst/Uebersicht.html)